Diese Aufnahmen zeigen Straßenszenen in Trier um 1970 – Gesichter von Passantinnen und Passanten, eingefangen im Moment des Vorübergehens.
Es sind keine repräsentativen Porträts, sondern alltägliche Gesichter, die von Mühe, Gelassenheit oder Nachdenklichkeit erzählen. Die Schwarz-Weiß-Fotografie verstärkt den dokumentarischen Charakter: Falten, Blicke, Kleidung und Haltung sprechen eine eigene Sprache.
Im Rückblick sind diese Bilder mehr als Momentaufnahmen – sie sind visuelle Zeugnisse einer Epoche, in der sich Nachkriegsgenerationen, beginnende Wohlstandsgesellschaft und individuelle Lebensgeschichten überschneiden.