Physiognomische Selbstuntersuchung 1972/2019

Das Projekt operiert wie ein Spiegel in der Zeit: Die Mimik wiederholt sich, doch das Gesicht trägt Spuren der Jahre – Falten, Haut, Haar. Was bleibt, ist die physiognomische Konstanz der Züge; was sich verändert, ist die Textur des Lebens.

Es entsteht ein stilles Experiment über Identität, Körper und Vergänglichkeit. Das Gesicht wird zur Projektionsfläche von Kontinuität und Wandel, zur Chronik des gelebten Lebens in seinen physiognomischen Rhythmen.

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