1970 – Band „Penny Saints“

Eine weitere Band, mit der ich jahrelang unterwegs war und viel Freude wie auch Erfolg hatte, waren die „Penny Saints“. Von der alten Besetzung blieben nur Benny Kündgen und Manfred Tappert, dazu kam ein Organist mit B3 – ein notorischer Verspieler, aber der Spaß überwog.

Benny Kündgen war als Schlagzeuger der „Black Cats“ schon in den 1960er Jahren bekannt geworden; die Band hatte sogar eine LP veröffentlicht. Mit ihrem Organisten Petro waren die Black Cats vor allem durch Soul-Stücke von Ray Charles und Otis Redding populär – mit Recht, denn sie hatten zwei schwarze Sänger als Frontmänner, die kongenial harmonierten. Einer von ihnen, Bill March, ein begnadeter Sänger, trat gelegentlich auch bei den Penny Saints auf.

Mit den Penny Saints spielten wir häufig in den amerikanischen Offiziers-Clubs, etwa in Bitburg oder Hahn – ein Publikum, das Soul, Rhythm & Blues und gute Live-Musik zu schätzen wusste.

Penny Saints ca. 1974 im Palastgarten in Trier

Penny Saints und Bill March

auf dem Petersberg, Trier

Karneval in einem Hunsrücker Dorf

Dietmar Tappe im Jahr 2022: “Am schlimmsten waren die Karnevalstage. Ich persönlich habe die Kappensitzungen gehasst und war immer froh, wenn diese Zeit endlich vorbei war. Aber gerade da haben wir am meisten verdient. Schmerzensgeld sozusagen!