In sehr guter Erinnerung ist mir auch die Gruppe Meteors geblieben.
Am Bass spielte der wohl vielseitigste Bassist Triers, Wolfgang Thiel, an den Drums Gerd Irmen, am E-Piano und Keyboard Christian Wendt und am Saxophon Walter Scherbaum und Michael Schulze Gitarre und Gesang.

Besonders gefragt waren unsere Auftritte in den Offiziers-Clubs der Amerikaner. Dort gab es nicht nur gutes Geld, sondern auch ein besonderes Ambiente. Die Sympathie für die „amerikanischen Sieger“ hatten wir schon aus der Kindheit mitgenommen. Amerika schien für uns das Land des Wohlstands, der Freiheit und Sicherheit zu sein. Die GIs begegneten uns freundlich, großzügig und offen für Musik – viele hatten deutsche Freundinnen an ihrer Seite. Sie kamen aus einem Land, in dem Popmusik selbstverständlich zum Alltag gehörte, und sprachen die Sprache, in der die Songs unserer Idole verfasst waren.

Wir hatten einen Dauergig von rund sechs Monaten Im Mühlengarten in Nittel an der Mosel, wo wir sorgfältig ausgearbeitete Arrangements darboten – daneben auch Stücke mit französisch klingenden Fantasie-Texten, die beim Publikum für großen Applaus sorgten.

Chanson del amore

Gesang: Michael Schulze

Hello Mary Lou

Gesang: Gerd Irmen