„Keilflug“ (1984/85, Gips, Polyester, Holz, Polyethylen, elektrokinetisch, je 40×35 cm) zeigt eine Formation geflügelter Pferdewesen, die wie zwischen Naturmythos und technischer Konstruktion angesiedelt scheinen. Ihre Körper sind zugleich organisch und mechanisch, ihre Flügel schlagen im Takt verborgener Motoren. In der Gruppierung entsteht der Eindruck eines Vogelschwarms oder einer Reiterstaffel, die im gleichen Moment verharrt und aufbricht. „Keilflug“ verbindet so archaische Bildwelten mit der Vision künstlicher Bewegung – eine Allegorie auf das Ineinander von Natur und Technik, Traum und Maschine.
Zu den Objekten und Zeichnungen: