Die Sprachlosigkeit der Steine, 1999
Bohrkerne aus 400 Metern Tiefe, in Glasröhren präsentiert wie Proben einer imaginären Versuchsreihe, bilden das Zentrum der Installation. Die uralten Sedimente des Paläozoikums, Zeugnisse einer 360 Millionen Jahre zurückliegenden Erdzeit, verbinden sich mit hinzugefügten Schichtungen des Künstlers – persönliche Fundstücke, Relikte der Industriegesellschaft, Fragmente der Erinnerung.
So entsteht ein psycho-geologisches Modell, das die Sprachlosigkeit der Steine in eine poetische Materialsemantik überführt: geologische Tiefenzeit und menschliches Bewusstsein, Naturgeschichte und Zivilisationsreste, vereint im Blick auf eine bedrohte Umwelt.
BOHRKERNE, 1999, Holzkisten, je ca. 110 cm
Installation “SPRACHLOSIGKEIT DER STEINE”, 1999, diverse Materialien, H. ca. 200cm, Tiefe ca. 450 cm
Detail aus “SPRACHLOSIGKEIT DER STEINE”, 1999
Stelen zu “EIFELSCHICHTEN”, 2003, diverse Materialien, H je 210 cm
Stelen zu “EIFELSCHICHTEN”, 2003, diverse Materialien, H je 210 cm
Stelen zu “EIFELSCHICHTEN”, 2003, diverse Materialien, H je 210 cm
Stelen zu “EIFELSCHICHTEN”, 2003, diverse Materialien, H je 210 cm
Skizzen zu “SPRACHLOSIGKEIT DER STEINE”, 2003, Filzstift auf Papier, je 29×21 cm